Reportagen: 2017

12.05.17 - 14.05.17 Para-cycling Road World Cup Maniago

Bericht 'Thomas Frühwirth' Maniago

12.Mai - Einzelzeitfahren – Platz4
Thomas Frühwirth
Fotos: Thomas Frühwirth
Thomas Frühwirth

Da es das erste Handbikerennen der Saison war und dann gleich beim Weltcup, waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Aber für eine Leistungsüberprüfung ist es SEHR gut gegangen. Dazu kam noch das bei den Startzeiten um mich herum mit Abstand der stärkste Regen war. Es hat richtig aus Kübeln geschüttet und es wurde zu einem Blindflug. Zum Glück waren auf den 11,4 Kilometern nicht sehr viele Kurven, denn jede war eine Zitterpartie. Ganz „on Top“ bin ich aber noch nicht, die Leistung der ersten Hälfte konnte ich nicht komplett durchhalten und auch die Durchschnittswattwerte sind noch etwas unter dem üblichen Niveau. Aber ich habe mich die letzten 4 Monate auch auf das Rennrollstuhlfahren konzentriert und noch wirklich wenige harte Einheiten in den Armen. Auf Platz 1 (Jetze Plat, NED) waren es am Ende nur 28sec, auf Platz 2 (Tom Davis, USA) und auf Patz 3 (Jonas van de Steene, BEL) sogar nur 3sec. In meiner Klasse waren 30 Athleten aus 17 Nationen am Start. Jedenfalls kann ich auf dem Ergebnis super ausbauen und offensichtlich verliert man das übliche Leistungslevel nicht so schnell, bzw. reichen dann auch wenige harte Einheiten.

13.Mai - Straßenrennen - Nach sehr harter Aufholjagd Platz 10

Leider ist mir beim Start, auf den Pflastersteinen, die Kette abgesprungen und so begann das Rennen für mich von ganz hinten mit etwas Rückstand. Danach habe ich verbissen versucht, einzuholen, was einzuholen möglich ist. Nach hartem Kampf bin ich wirklich bis in die zweite Gruppe nach vorne gekommen. Dort angekommen hatte ich keine Lust auf Taktik und habe diese 3 Runden lang am Anschlag geführt. Danach war ich so „blau“ das ich einmal falsch abgebogen bin, aber die 300 Meter Rückstand konnte ich, ohne mich war das Tempo nicht sehr hoch, innerhalb einer viertel Runde wieder schließen. In der letzten Runde ist mir dann wieder auf dem brutalen Kopfsteinpflasterabschnitt die Kette abgesprungen und erst einen Kilometer vor dem Ziel, konnte ich wieder in die Gruppe aufschließen. Danach war der Sprint natürlich praktisch nicht mehr vorhanden und für mich bleib der 10 Platz übrig. Die ersten 3 Athleten waren bereits 3 Minuten von uns ins Ziel gekommen. Für mich war es eine super harte Trainingseinheit in der ich mich total leer gefahren bin. Wie schon beim Zeitfahren war ich überrascht wie gut es ging und bin mit dem Wochenende sehr zufrieden.

Thomas Frühwirth
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